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Mein armer Martin,“ verſetzte Gabriel mitleibig, „biſt Du krank? Du mußt Kopfweh haben. Wir ſind vielleicht zu lange in der Sonne marſchirt.“
„Ja,“ ſprach Martin⸗Guerre,„Ihr denkt aber⸗ mals, ich habe das Delirium, nicht wahr? Doch gnä⸗ diger Herr, zum Beweis, daß ich mich nicht täuſche, diene, daß ich nicht ein Wort von den Befehlen weiß, Die Ihr mir gegeben zu haben glaubt.“
„Du haſt ſie vergeſſen, Martin!“ ſprach Gabriel mit ſanftem Tone,„nun! ich will ſie Dir wiederholen, mein Freund. Ich befahl Dir, mich mit den Fahnen in der Rue Saint⸗Antvine, an der Ecke der Rue Saint⸗Catherine zu erwarten. Jerome ſollte Dich begleiten, und ich würde Chriſtoph behalten, erinnerſt Du Dich nun?“
„Verzeiht, gnädiger Herr, wie ſoll man ſich deſſen erinnern, was man nie gewußt hat?“
„Nun weißt Du es aber, Martin. Nehmen wir unſere Pferde wieder an der Pforte, wo unſere Leute ſie uns halten müſſen, und dann raſch vorwärts. Nach den Touxnelles!“ 8
„Ich gehorche, gnädiger Herr. Im Ganzen habt Ihr dadurch zwei Stallmeiſter; doch es iſt ein Glück für mich, daß ich nicht zwei Herren habe.“
VIII. Ein glückliches Carrouſel. Die Schranken für die Feſtlichkeiten waren durch die
Rue Saint⸗Antvine von den Tournelles bis zu den köni lichen Ställen errichtet worden. Sie bildeten ein lan⸗


