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glaubte Euch um ſo mehr davon in Kenntniß ſetzen zu müſſen, als er durchaus den Cardinal von Lothringen ſprechen wollte. Er nennt ſich Vichmte d'Ermos.“
„Daran haſt Du wohl gethan, Guillaume,“ ſprach der Connetable.„Laß den Herrn eintreten. Und Du, Meiſter Arnauld, ſtelle Dich hinter dieſen Thürvorhang und verſäume die Gelegenheit nicht, denjenigen anzu⸗ ſchauen, mit welchem Du ohne Zweifel zu thun haben wirſt; Deinetwegen empfange ich ihn, aufgepaßt!“
„Mir däucht, gnädigſter Herr,“ erwiederte Ar⸗ nauld,„ich habe ihn ſchon auf meinen Reiſen getroffen. Gleichviel! es iſt gut, ſich Sicherheit zu verſchaffen.“
Der Spion ſchlüpfte hinter den Vorhang. Guil⸗ laume führte Gabriel ein.
„Verzeiht,“ ſagte der junge Mann ſich vor dem verbeugend,„mit wem habe ich zu ſprechen die
hre?“ „Ich bin der Connetable von Montmorench, mein Herr, was wünſcht Ihr?“
„Ich bitte noch einmal um Verzeihung,“ verſetzte Sh„was ich zu ſagen habe, muß ich dem König agen.“. „Ihr wißt, daß Seine Majeſtät nicht im Louvre iſt, und in ſeiner Abweſenheit...
„Ich werde mich zu Seiner Majeſtät begeben, oder ſie erwarten,“ unterbrach ihn Gabriel.
„Seine Majeſtät iſt bei den Feſten der Tournelles und wird nicht vor Abend hierher zurückkommen; iſt es Euch unbekannt, daß man heute die Hochzeit Seiner Hoheit des Herrn Dauphin feiert?“
„Nein, gnädigſter Herr, ich habe es unter Weges erfahren. Doch ich bin durch die Rue de bUniverſité und über den Pont au Change gekommen, und nicht durch die Rue Saint⸗Antoine.“
„Ihr hättet der Richtung der Menge folgen ſollen. Sie hätte Euch zum König geführt.“ „Ich habe nicht die Ehre, von Seiner Majeſtät ge⸗


