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in Flandern zurückrufen werdet, wie hier die Sage geht. Richtet es ſo ein, daß er uns bleibt, und Seine Heiligkeit wird ſich zu einer großen Bewilligung von Indulgenzen entſcheiden, obgleich die Zeiten hart ſind, um Herrn Franz von Guiſe auf eine wirkſame Weiſe den Herzog von Alba und ſeinen anmaßenden Herrn beſtrafen zu helfen.“
„Adveniat regnum tuum!“ brummte Mont⸗ morency.„Dafür werden wir Rath ſchaffen, Blutkopf! wir werden ſorgen, und müßten wir die Engländer nach Frankreich rufen. Fahrt alſo fort, bei der heiligen Meſſe!“
„Drittens,“ las der Spion weiter,„um Euch zu ermuthigen und Euch in Euren Bemühungen zu un⸗ terſtützen, Monſeigneur, melde ich Euch die nahe be⸗ vorſtehende Ankunft in Paris eines Abgeſandten Eures Bruders, des Vicomte d'Ermès, der Heinrich die in dem italieniſchen Feldzuge eroberten Fahnen überbringt. Er reiſt ab, und wird ohne Zweifel zu gleicher Zeit mit meinem Brief ankommen, den ich jedoch unſerem gewöhnlichen Eilboten anzuvertrauen vorgezogen habe; ſeine Gegenwart und die glorreiche Beute, die er dem König überbringt, werden ſicherlich ſehr erſprießlich zur Leitung Eurer Regociationen in der nothwendigen Rich⸗ tung ſein.“
„Fiat voluntas tua!“ rief der Connetable wüthend.„Wir werden ihn empfangen, dieſen Höllen⸗ geſandten! ich empfehle ihn Dir, Arnauld. Iſt der Brief zu Ende?“
„Ja, es folgen nur noch die Artigkeiten und die Unterſchrift.“
„Er iſt gut, Du ſiehſt, daß Du Geſchäfte be⸗ kommſt, Meiſter.“
„Ich verlange nur dieſes, Monſeigneur, nebſt ein wenig Geld, um meine Geſchäfte zu einem guten Ziele zu führen.“ 3


