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iſt, es weiß, und daß ich, wenn er lebt, wenigſtens mein Verſprechen von ihm zurückverlangen kann.“
„Von ganzem Perzen bewilligt,“ ſagte Heinrich voll Freude,„und ich füge ſogar bei, daß man nicht mit mehr Vernunft bei einer Kinderei zu Werke gehen kann.. Du läſſeſt alſo nach Deinem Gabriel for⸗ ſchen, und ich werde Dich im Falle der Noth unter⸗ ſtützen, und in drei Monaten heiratheſt Du Franz, was auch der Erfolg unſerer Erkundigungen iſt, mag Dein junger Freund leben oder todt ſein.“
„Und nun weiß ich nicht, ob ich mehr ſeinen Tod oder ſein Leben wünſchen ſoll,“ ſprach Diana, ſchmerz⸗ lich den Kopf ſchüttelnd.
Der König öffnete den Mund und wollte eine we⸗ nig väterliche Thevrie und einen ziemlich gewagten Troſt ausſprechen; doch er hatte nur dem unſchuldsvollen Blick und dem reinen Profil von Diana zu begegnen, um zu
rechter Zeit inne zu halten, und ſein Gedanke verrieth
ſich nur durch ein Lächeln.
„Zum Glück oder zum Unglück wird ſie der Um⸗ gang mit dem Hof bilden,“ ſagte er zu ſich.
Dann ſprach er laut:
„Es iſt die Stunde, ſich in die Kirche zu begeben, Diana, nehmt meine Hand bis zur großen Gallerie. Madame, und dann werde ich Euch beim Ringelrennen und bei den Spielen des Nachmittags wiederſehen, und wenn Ihr mir nicht zu ſehr grollt wegen meiner Ty⸗ rannei, ſo werdet Ihr Euch wohl herbeilaſſen, mir Bei⸗ fall zu zollen bei meinen Lanzenſtößen und Angriffen mit dem Schwert, mein hübſcher Richter.“


