Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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Der Dauphin trat raſch ein, und die junge Familie fand ſich nun vollzählig.

„Guten Morgen, meine Kinder,“ ſprach der König, „ich bin ſehr zufrieden, Euch ſo in Geſundheit und Freude zu ſinden. Man hielt Dich alſo außen, Franz, mein armer Verliebter? Doch Du wirſt nun Zeit ha⸗ ben, Deine niedliche Braut oft und immer zu ſehen. Ihr liebt Euch ſehr, meine Kinder?“

„Oh ja, Sire, ich liebe Maria!“

Und der leidenſchaftliche Jüngling drückte einen glühenden Kuß auf die Hand derjenigen, welche ſeine Frau werden ſollte.

„Hoheit,“ ſprach raſch und ernſt Lady Lennor, „man küßt nicht ſo öffentlich die Hand von Damen, beſonders nicht in Gegenwart Seiner Majeſtät. Was wird ſie von Madame Maria und ihrer Gouvernante denken?“

„Gehört dieſe Hand nicht mir?“ ſagte der Dauphin.

„Noch nicht, Hoheit, und ich gedenke meine Pflicht bis zum Ende zu erfüllen,“ ſprach die Duenna.

„Sei ruhig,“ flüſterte Maria ihrem Bräutigam zu, der ſchon ſchmollte,„ſei ruhig, wenn ſie es nicht ſieht, gebe ich ſie Dir wieder.“

Der König lachte unter ſeinem Bart.

„Ihr ſeid ſehr ſtreng, Mylady; doch Ihr habt Recht,“ fügte er ſich verbeſſernd bei.„Und Ihr, Meſ⸗ ſire Amyot, Ihr ſeid hoffentlich mit Euren Zöglingen nicht unzufrieden? Hört wohl auf Euren gelehrten Hofmeiſter, meine Herren, er lebt in vertraukem Uma gang mit den großen Helden des Meſſire Amyot, habt Ihr ſchon lange keine Machricht mehr von Pierre Danoy, dem Lehrer von uns Beiden, und

von Henri Etienne, unſerem Mitſchüler, erhalten?“

„Dem Greiſe und dem jungen Manne geht es

gut, Sire, und ſie werden ſtolz ſein, daß Eure Maje⸗ ſtät gnädigſt eine Erinnerung für ſie bewahrt hat.“

„Meine Kinder,“ ſprach der König,„ich wollte

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