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Franz die Hand Eurer Tochter
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wäre Gefahr vorhanden, damit ich mehr Verdienſt in Deinen Augen hätte. Doch die Stunde vergeht und meine zwei Dianen werden ungeduldig. Sage mir doch noch einmal, daß Du mich liebſt.“
„Sire, wie ich Euch ſtets geliebt habe, wie ich Euch immer lieben werde.“
Ehe der König den Thürvorhang hinter ſich fallen ließ, ſandte er ſeiner Geliebten mit der Hand einen letzten Kuß zu und ſprach:
„Gott befohlen! meine liebende, meine vielgeliebte iana.“
Und er entfernte ſich.
Da öffnete ſich eine durch eine Tapete verborgene geheime Füllung in der entgegengeſetzten Wand.
„Bei Gottes Tod! habt Ihr heute genug ge⸗ ſchwatzt!“ ſprach mit barſchem Tone der eintretende Connetable von Montmorench.
„Mein Freund,“ erwiederte Diana, welche aufge⸗ ſtanden war.„Ihr habt geſehen, daß ich vor zehn Uhr, alſo vor der Stunde, zu der ich Euch zu mir beſchieden, Alles gethan habe, um ihn wegzuſchicken. Ich litt ebenſo ſehr als Ihr, das dürft Ihr mir glauben.“
„Eben ſo ſehr als ich, nein, Gottes Oſtern! bildet Ihr Euch etwa ein, Euer Geſpräch ſei erbaulich und beluſtigend geweſen? Und was bedeutet denn vor llem der wunderliche Einfall, daß meinem Sohne Diana verweigert wer⸗ den ſoll, nachdem ſie ihm feierlich zugeſagt war? Bei der Dornenkrone! ſollte man nicht glauben, dieſer Ba⸗ ſtard erweiſe dem Hauſe Montmorench dadurch, daß er in dasſelbe eintrete, große Ehre! Die Heirath muß ſiattſinden, hört Ihr Diana, Ihr werdet das einzurich⸗ ten wiſſen. Es iſt das einzige Mittel, durch welches
ein wenig das Gleichgewicht zwiſchen uns und dieſen
Guiſen hergeſtellt wird, die der Teufel erdroſſeln möge⸗


