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te„In der That, nein, Sire.“
„Es iſt eine andere Diana, es iſt die lebenbige
2 Erinnerung an unſere junge Liebe, es iſt unſere Toch⸗ 8 ter, unſere geliebte Tochter.“
„Ihr wiederholt es zu laut und zu oft, Sire,“
n entgegnete Diana, die Stirne faltend und mit verlege⸗
he nem Tone.„Es war unter uns verabredet, daß Frau
von Caſtro für die Tochter von einer Andern, als von mir,
⸗ gelten ſollte. Ich war geboren, um geſetzliche Kinder
von Euch zu haben, ich bin Eure Geliebte geweſen,
ch weil ich Euch liebte; doch ich werde es nicht dulden,
daß Ihr mich öffentlich für Eure Concubine erklärt.“ „Es ſoll geſchehen, wie Dein Stolz es wünſcht,
in„ Diana,“ ſprach der König;„Du liebſt jedoch unſer Kind
ln ſehr, nicht wahr?“
di„Ich liebe es, von Euch geliebt zu werden.“
ne„Oh! ja, Vielgeliebte ſie iſt ſo reizend, ſo
iſt geiſtreich und ſo gut, und dann erinnert ſie mich an
te meine Jugendjahre und an die Zeit, wo ich Dich liebte,
de Diana„ oh! nicht tiefer, als heute, aber wo ich Dich bis zum Verbrechen liebte.“
eit Der König verſank plötzlich in eine düſtere Träu⸗
et merei, dann erhob er wieder das Haupt und ſprach:
on„Dieſer Montgommery! nicht wahr, Ihr liebtet
ht ihn nicht, Diana?“
aß„Welche Frage!“ entgegnete die Favoritin mit
. einem Lächeln der Verachtung,„nach zwanzig Jahren
er noch dieſe Eiferſucht!“
„Ja, ich war eiferſüchtig, ich bin es, ich werde es 14 ſtets bei Dir ſein, Diana. Pu liebteſt ihn nicht, doch er liebte Dich, der Elende, er wagte es, Dich zu lieben!“
„Mein Gott, Sire, Ihr habt ſtets den Verleum⸗
dungen, mit denen dieſe Proteſtanten mich verfolgen, zu
viel Glauben geſchenkt. Das geziemt ſich nicht fuͤr
einen katholiſchen König. Doch hätte mich dieſer Menſch auch geliebt, was iſt am Ende daran gelegen, wenn 2* mein Herz nicht einen Augenblick aufgehört hat, Euch
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