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Kuſſe mich, mein Herz, mein Leben, Göttertrank von Zauberreben,
Holde Freundin, küſſe mich. Liebesrauſch durchtaumle Dich,
Und die Seel' entfeßle ſich, Lipp' an Lippe wonniglich,
Bis erſtarrt ich niederſinke,
Matten Auges Dir noch winke! Seligkeit, wie groß, wie groß! Erdenbande, reißet los,
Wenn Dein Mündchen heißdurchglüht Himmelsfeuerfunken ſprüht.
Darum, ſchmucke Kriegerin, Meines Herzens Königin, 65 Wandeln wollen wir fortan
Treu vermählt der Jugend Bahn, Hingeriſſen fort und fort,
Bis zum letzten Ruheport;
Bis als Greiſe tief gebückt,
Uns der Jahre Laſt erdrückt.
Wenn auch Wogen uns umtoſen, Jetzt erhöh'n, dann niederſtoßen, Sollen Mund an Mund noch koſen, Bis der Arm vom Arme ſinkt, Eine Welle uns verſchlingt.
„Und wie heißt der edle Dichter, der ſo gut aus⸗
ſpricht, was wir thun 2“ fragte Heinrich, als er geen⸗ det hatte. 3„Er heißt Remy Belleau, Sire, und verſpricht, wie ich glaube, ein Rebenbuhler von Ronſard zu werden. Nun,“ fuht die Herzogin fort,„ſchätzt Ihr, wie ich, zu Fſtunt Thalern dieſe verliebte Poeſie?“
Diana.“ Doch, man da Sire. Habt Ihr di
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alb die Alten nicht vergeſſen n unterzeichnet, die ich in
Schützling ſie haben, meine ſchone


