Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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verſchiedenartigen Zuſammenſetzungen, welche der Ein⸗ bildungkraft der Decorateurs jener Zeit alle Ehre mach⸗ ten: hier überragte ihn die königliche Krone; dort bil⸗ deten ihm vier H, vier Lilien und vier Kronen eine glorreiche Ungebung; an einer andern Stelle war er dreifach, und dann wieder geſtirnt. Die Wahlſprüche waren nicht minder zahlreich und meiſtens in lateiniſcher Sprache abgefaßt: Diana regum venatrix. War das eine Unverſchämtheit oder eine Schmeichelei? Donec totum impleat orbem. Doppelte Ueberſetzung: der Halbmond wird Vollmond werden; der Ruhm des Kö⸗ nigs wird das Weltall füllen. Cum plena est, ft aemula solis; freie Ueberſetzung: Schönheit und König⸗ thum ſind Schweſtern. Und die reizenden Arabesken, welche die Embleme und Wahlſprüche umrahmten, und die zierlichen Geräthſchaften, welche ſie wiederholten, dies Alles, wenn wir es beſchreiben wollten, würde einmal die Herrlichkeiten der Jetztzeit zu ſehr demüthi⸗ und dann müßte es durch die Beſchreibung ver⸗ ieren.

Werfen wir nun unſere Augen auf den König.

Die Geſchichte lehrt uns, daß er groß, geſchmeidig und ſtark war. Er mußte durch eine regelmäßige Diät und durch eine tägliche Uebung eine gewiſſe Neigung zur Beleibtheit bekämpfen, und dennoch that er es bei den Wettrennen den Behendeſten und bei den Kämpfen und Turnieren den Kräftigſten zuvor. Er hatte ſchwarze Haare, ſchwarzen Bart und eine dunkelrothe Geſichts⸗ haut, was ihm, wie die Memoiren ſagen, ein noch be⸗ lebteres Ausſehen verlieh. Er trug an dieſem Tag, wie immer, die Farben der Herzogin von Valentinois: einen Rock von grünem Atlaß mit weißen Schlitzen, beſetzt mit goldenen Flittern und Stickereien; eine Toque mit weißer Feder, ganz funkelnd von Perlen und Dia⸗ mauten; eine goldene Kette mit einer doppelten Reihe von Ringen, woran ein Medaillon von dem Orden des heiligen Michael hing; einen von Benvenuto ciſelirten