Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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ner Majeſtät und dem Hof bezeugen wolltet, daß einige von dieſen Fahnen von mir, und zwar nicht ohne Ge⸗ fahr genommen worden find.“

„Nun, das iſt leicht, und mehr noch, es iſt billig,“ ſprach der Herzog von Guiſe.„Ich bedaure es, daß ich mich von Euch trennen ſoll. Doch es wird nicht auf lange Zeit ſein. Bricht der Krieg in Flandern aus, wie Alles zu beweiſen ſcheint, ſo werden wir uns vort wiederſehen, nicht wahr, Gabriel? Euer Platz iſt da, wo man ſich ſchlägt, und deshalb wollt Ihr von hier weggehen, wo man ſich, beim Leibe Chriſti! nur noch langweilt. Doch man wird ſich in den Nieder⸗ landen anders beluſtigen, und es iſt mein Wille, Ga⸗ briel, daß wir uns mit einander vergnügen.“

„Ich werde äußerſt glücklich ſein, Euch zu folgen, gnädigſter Herr.“ 4.

„Wann wollt Ihr indeſſen abreiſen, Gabriel, um dem König die Hochzeitsgeſchenke zu überbringen, von denen Ihr geſprochen?“

„Ich glaube, es wäre das Beſte, wenn ich ſobald als möglich aufbrechen würde, da die Heirath am 21. Mai ſtattfindet, wie Euch Monſeigneur der Cardinal von Lothringen meldet.“

„Es iſt wahr. Nun, ſo reiſt morgen, Gabriel, und Ihr werdet nicht zu viel Zeit haben. Ruht aus, mein Freund, ich ſchreibe mittlerweile den Brief, der Euch dem König empfehlen wird, und auch die Antwort an meinen Herrn Bruder, die Ihr zu übernehmen die Güte haben wollt: ſagt ihm mündlich, ich hoffe, die fragliche Angelegenheit beim Papſt zu einem guten Ende zu führen.“

„Vielleicht dürfte meine Gegenwart in Paris dazu

beitragen, dieſer Angelegenheit den von Euch gewünſch⸗ ten Ausgang zu geben,“ ſagte Gabriel,„und ſomit würde Euch meine Abweſenheit noch nützen.“

„Stets geheimnißvoll, Vicomte d'Ermès; doch bei Euch gewöhnt man ſich daran. Gott befohlen alſo,

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