Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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er iſt ein liſtiger Fuchs, der die Dinge zu riechen weiß. Ja, Maria, die Ehrbare, wird ſich durch ihren geſetzli⸗ chen Gatten verführen laſſen, und ich werde nicht offen ungehorſam gegen den König ſein, der unter ſo ernſten Umſtänden ſeine Soldaten zurückverlangt, eher ſtehe ich von allen Königreichen der Welt ab; abermals alſo ein Hinderniß gegen dieſe verfluchte Expedition. Denn ich frage Euch, Gabriel, iſt ſie nicht verflucht, trotz der Segnung des heiligen Vaters? Gabriel, unter uns ge⸗ ſagt, ſprecht offenherzig, Ihr findet ſie verzweifelt, nicht wahr?“

„Gnädigſter Herr,“ erwiederte Gabriel,„ich möchte nicht gern von Euch zu denjenigen gezählt werden, welche ſich ſo leicht entmuthigen laſſen, und dennoch, da Ihr meine Offenherzigkeit aufruft„

„Ich verſtehe Euch, Gabriel, und bin Eurer An⸗ ſicht. Ich ſehe vorher, wir werden nicht auf einmal hier mit einander die großen Dinge machen, die wir ſo eben beabſichtigten; aber ich ſchwöre, daß die Sache nur aufgeſchoben iſt, und Philipp an irgend einem Orte ſchlagen, heißt ihn immerhin in Neapel ſchlagen; doch ſeh fort, Gabriel; wir haben noch eine ſchlimme

achricht zu vernehmen, wenn mich mein Gedächtniß nicht täuſcht.“

Gabriel las weiter.

„„Die andere ärgerliche Angelegenheit, die ich Euch mitzutheilen habe, iſt, wenn ſie auch ganz beſon⸗ ders unſere Familie betrifft, nicht minder ernſt; doch

wir haben ohne Zweifel noch Zeit, zuvorzukommen,

und ich mache Euch deshalb in aller Eile Mittheilung davon. Ihr müßt wiſſen, daß ſeit Eurer Abreiſe der Herr Connetable von Montmorency ſtets erboſt und erbittert gegen uns iſt und nicht abläßt, uns ſeiner Gewohnheit gemäß um die Güte des Königs für unſere

Familie zu beneiden und ſie zu verwünſchen. Die nahe

bevorſtehende Feier der Hochzeit unſerer lieben Nichte

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