Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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eines der ſchönſten Blätter meiner Geſchichte ſein ſoll, wenn es uns nach einem fünfundſechzig Tage lang anhal⸗ tenden Angriff gelungen iſt, von den Mauern von Metz ein Heer, das hunderttauſend Soldaten zählte, und einen General zu vertreiben, der ſich Carl V. nannte, ſo erin⸗ nere ich mich, daß Eure ſtets gegenwärtige Unerſchrocken⸗ heit und Euer ſtets wacher Verſtand nicht wenig zu die⸗ ſem glorreichen Erfolg beigetragen haben. Ein Jahr nachher waret Ihr abermals mit mir bei dem Siege von Renty, und wenn dieſer Eſel von Montmorench, den man mit Recht ſo nennt... doch ich habe nicht meinen Feind zu ſchmähen, ich habe meinen Freund und guten Kameraden, Gabriel, Vicomte d'Ermès, den würdigen Verwandten der würdigen Montgommery zu loben. Ich habe Euch zu ſagen, Gabriel, daß ich in Euch bei jeder Gelegenheit, und zwar ſeitdem wir in Italien eingerückt ſind mehr als je guten Beiſtand, gute Freundſchaft und guten Rath ge⸗ funden, und daß ich Euch nur Eines zum Vorwurf machen kann: daß Ihr gegen Euern General zu zurück⸗ haltend und zu verſchwiegen ſeid. Ja, es liegt ſicherlich im Grunde Eures Lebens ein Gefühl oder ein Gedanke, den Ihr mir verbergt, Gabriel. Doch, bah! Ihr werdet mir das eines Tags anvertrauen; die Hauptſache iſt, daß ich weiß, Ihr habt Etwas zu thun. Ei! bei Gott! ich habe auch Eiwas zu thun, Gabriel, und wenn Ihr wollt, ſo verbinden wir unſere Geſchicke, Ihr helft mir und ich helfe Euch. Habe ich irgend eine wichtige, ſchwierige Unternehmung einem andern Ich zu übertragen, ſo rufe ich Euch. Bedürft Ihr für Eure Pläne eines mächtigen Beſchützers, ſo bin ich da. Iſt das abgemacht?“

„Oh! gnädigſter Herr,“ erwiederte Gabriel,„ich gehöre Euch mit Leib und Seele. Was ich vor Allem wünſchte, wäre, daß Ihr an mich glaubtet und die An⸗ dern an mich glauben machen würdet. Ich habe ein wenig Selbſtvertrauen erlangt und Ihr habt die Gnade, ein wenig Achtung für mich zu hegen; bis jetzt habe ich alſo