Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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bin. Ich kann wohl nicht ſagen, daß ich der Sohn des Grafen Jacques bin; die Lehen und Titel fehlen eben ſo wenig in unſerem Hauſe, als im Hauſe Frankreich, und unſere Verwandtſchaft in Frankreich und England iſt zahl⸗ reich genug, daß ein Gleichgültiger ſich nicht auszukennen vermag. Ich kann den Namen eines Vicomte d'Ermés annehmen, Aloyſe, und dadurch verberge ich mich weder, noch zeige ich mich. Dann ſuche ich.., wen ſuche ich am Hofe auf? Wende ich mich an den Connetable von Mont⸗ morency, an dieſen grauſamen Paternoſterſprecher? nein, ich bin derſelben Meinung wie Deine Grimaſſe, Aloyſe.. An den Marſchall von Saint⸗André? er iſt nicht jung und unternehmend genug... Eher an Franz von Guiſe? Ja, das iſt es. Montmédy, Saint⸗Dizier, Bologna ha⸗ ben ſchon bewieſen, daß er etwas zu thun vermag. Zu ihm werde ich gehen, unter ſeinen Befehlen werde ich meine Sporen verdienen. Im Schatten ſeines Namens werde ich den meinigen erobern.“

„Der gnädige Herr wird mir die Bemerkung erlau⸗ ben, daß der ehrliche und rechtſchaffene Elyot Zeit gehabt hat, beträchtliche Summen für den Erben ſeiner Gebleter zurückzulegen. Ihr könnt ein königliches Feldgeräth führen, und die jungen Männer, Eure Grundholden, ſind ver⸗ pflichtet und werden ſich eine Freude daraus machen, Euch in den Krieg zu folgen. Es iſt Euer Recht, ſie in Eure Nähe zu berufen, wie Ihr wißt, gnädigſter Herr.“

„Und wir werden von dieſem Rechte Gebrauch ma⸗ chen, Aloyſe.“

„Will der gnädigſte Herr alle Diener, Knechte und Leute ſeiner Lehen und Baronien, welche vor Verlangen, ihn zu begrüßen, glühen, nunmehr empfangen?“

„Noch nicht, meine gute Aloyſe; doch ſage Martin⸗ Guerre, er möge ein Pferd ſatteln, um mich zu begleiten, ich habe vor Allem einen Ritt in der Gegend zu machen.“

„Vielleicht gegen Vimoutiers,“ ſagte die gute Aloyſe, mit einer gewiſſen Bosheit lächelnd.