Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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ſten Namen von Frankreich. Ja, Dom Jamet hat mich, Reich für Reich, Geſchlecht ſür Geſchlecht, die Geſchichte meiner edlen Ahnen,— meiner Ahnen gelehrt. Umarme mich noch einmal, Aloyſe! Was wird denn Diana zu Allem dem ſagen? Der heilige Godegrand, Biſchof von Suez, und die heilige Opportuna, ſeine Schweſter, welche unter Karl dem Großen lebten, gehörten zu unſerem Haus. Roger von Montgommery befehligte eines der Heere von

Wilhelm dem Eroberer. Wilhelm von Montgommery

machte einen Kreuzzug auf ſeine Koſten. Wir waren mehr als einmal verwandt mit den königlichen Häuſern von Schottland und Frankreich, und die erſten Lords von Lon⸗

don, die vornehmſten Edelleute von Paris werden mich:

Mein Vetter, nennen; mein Vater endlich. Der junge Mann hielt inne, als ob er plötzlich trau⸗ rig würde. Doch bald fuhr er fort: 6 „Ach! bei Allem dem bin ich allein in der Welt, Aloyſe. Dieſer hohe Herr iſt eine arme Waiſe, dieſer Abkömmling von ſo vielen königlichen Ahnen hat keinen Vater! Mein armer Vater! ich muß weinen, Aloyſe. Und meine Mutter! Beide todt. O ſprich mir von ihnen, damit ich erfahre, wie ſie waren, nun, da ich weiß, daß ich ihr Sohn bin. Laß hören, fangen wir bei meinem Vater an: Wie iſt er geſtorben? Erzähle mir das.“ Aloyſe ſchwieg. Gabriel ſchaute ſie erſtaunt an. „Ich frage Dich, wie mein Vater geſtorben ſei,“ wie⸗ derholte er. „Gnädigſter Herr, nur Gott allein weiß es,“ ant⸗ wortete ſie.„Eines Tags verließ der Graf Jacques von Montgommery das Hotel, das er in der Rue des Jardins Saint⸗Paul in Paris bewohnte er iſt nicht mehr

dahin zurückgekehrt. Seine Freunde, ſeine Vettern haben

ihn ſeitdem vergebens geſucht. Verſchwunden, gnädigſter

Herr! Der König Franz I. gab Befehl zu einer Nach⸗

forſchung, welche ohne Erfolg blieb. Seine Feinde, wenn er als Opfer eines Verraths umgekommen iſt, waren ſehr ₰