Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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ſchlungen hielt, folgte ihm, hob von Zeit zu Zeit den Kopf in die Höhe, um die Luft einzuathmen, und wieherte bei den Strömungen, die ihm der Wind brachte.

Die Frau ſchien, wenn nicht der unterſten Klaſſe

der Geſellſchaft, doch wenigſtens derjenigen anzugehören,

welche zwiſchen dieſe und die bürgerliche geſtellt iſt. Ihre Tracht war einfach, aber von einer ſolchen Reinlichkeit, daß ihr gerade dieſe außerorwentliche Reinlichkeit eine ge⸗ wiſſe Eleganz verlieh. Wiederholt forderte ſie der junge Mann auf, ſich auf ſeinen Arm zu ſtützen, doch ſie wei⸗ gerte ſich beſtändig, als ob dieſe Ehre über ihrer Stel⸗ lung geweſen wäre.

Während ſie ſo fortſchritten und dem äußerſten Ende der Straße zugingen, welche nach dem Schloſſe führte, deſſen maſſige Thürme man den unanſehnlichen Flecken beherrſchen ſah, war Eines zu bemerken: daß nicht nur die jungen Leute und die Männer, ſondern auch die Greiſe ſich bei ſeinem Vorübergehen tief verbeugten vor dem Jüngling, der ihnen mit einem freundſchaftlichen Nicken des Kopfes antwortete. Jeder ſchien ihn, der, wie man bald ſehen wird, ſich ſelbſt nicht kannte, als ſeinen Ge⸗ bieter und Herrn anzuerkennen.

Als ſie das Dorf verließen, ſchlugen Beide den Weg oder vielmehr den Fußpfad ein, der ſich jähe an der Seite des Berges aufwärts zog und kaum für zwei Per⸗ ſonen neben einander Raum bot. Nach einigen Schwie⸗ rigkeiten und auf die Bemerkung des jungen Cavaliers gegen ſeine Gefährtin, es wäre gefährlich für ſie hinten zu gehen, da er ſein Pferd am Zügel führen müſſe, ent⸗ ſchloß ſich auch die gute Frau, voranzuſchreiten.

Der junge Mann folgte ihr, ohne ein Wort zu ſprechen. Man ſah, daß ſich ſeine nachdenkende Stirne unter dem Gewichte einer mächtigen inneren Beſchäftigung neigte.

vem die beiden an Alter und Lebenslage ſo verſchiedenen

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( war ein ſchönes, furchtbares Schloß, vas Schloß,