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„Sehr lange.“
„Es iſt wunderbar, daß ich Sie nicht ſah, als ich dahin kam.“
Hier log ſie, und zwar ſo dreiſt, daß Piton Luſt hatte, ſie davon zu überzeugen; doch er ſchämte ſich für ſie; er war verliebt und folglich ſchüchtern; alle dieſe Fehler verliehen ihm eine gute Eigenſchaft: die Behutſamkeit.
„Ich werde geſchlafen haben,“ ſagte er;„das ge⸗ ſchieht zuweilen, wenn man zu viel mit dem Kopf ge⸗ arbeitet hat.“
„Und während Ihres Schlafes bin ich in den
Wald gegangen, um Schatten zu haben. Ich ging...
ich ging bis zu den alten Mauern des Pavillon.“
„Ah!“ verſetzte Piton,„des Pavillon.. welches Pavillon?“
Catherine erröthete abermals. Die Unwiſſenheit war diesmal zu erkünſtelt, als daß ſie hätte daran glauben können.
„Des Pavillon von Charny,“ erwiederte ſie Ruhe heuchelnd.„Dort wächſt die beſte Hauswurz der Ge⸗ gend.“
„Potz tauſend!“
„Ich hatte mich bei der Wäſche gebrannt, und ich brauchte Blätter.“
Ange, als hätte er zu glauben geſucht, warf, der Unglückliche, einen Blick auf die Hände von Catherine.
„Nicht an den Händen, am Fuß,“ ſagte ſie raſch.
„Und Sie haben gefunden?“
„Vortrefflich; ſehen Sie, ich hinke nicht mehr.“
„Sie hinkte noch weniger, als ich ſie ſchneller als ein Reh durch das Gebüſche entfliehen ſah,“ dachte Piton.
Catherine ſtellte ſich vor, es ſei ihr geglückt; ſie keu ſich vor, Piton habe nichts gewußt, nichts ge⸗ ehen.
Einer Bewegung der Freude nachgebend, einer ſchlimmen Bewegung für eine ſo ſchöne Seele, ſagte ſie:


