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„Man iſt zuweilen zerſtreut; man geht ohne zu wiſſen, und dann überlegt man.“
„Sicherlich.“ Sie verſank wieder in ein Stillſchweigen, er auch; der Eine und die Andere hatten zu viele Dinge zu denken, um ſo gerade heraus zu ſprechen.
„Kurz,“ ſagte Catherine,„Sie waren es?“
„Ja, Mademoiſelle.“
„Was machten Sie denn dort? Waren Sie nicht verſteckt?“
„Verſteckt? nein. Warum ſollte ich verſteckt ge⸗ weſen ſeyhn?“ Ah! die Neugierde...“
.
„Ich bin nicht neugierig
Sie ſtieß ungeduldig mit ihrem kleinen Fuß auf den Boden.
„So viel iſt immerhin gewiß, daß Sie da waren, und daß dies kein gewöhnlicher Ort fuͤr Sie iſt.“
„Mademoiſelle, Sie haben geſehen, daß ich las.“ „Ah! ich weiß nicht.“
„Da Sie mich geſehen, ſo müſſen Sie es wiſſen.“
„Ich habe Sie geſehen, das iſt wahr, doch nicht genau. Und Sie laſen?“
„Den Vollkommenen Nationalgarde.“
„Was iſt das?“
„Ein Buch, aus dem ich die Taktik lerne, um her⸗ nach meine Leute darin zu unterweiſen, und um gut zu ſtudiren, muß man, wie Sie wiſſen, bei Seite gehen.“
„Das iſt im Ganzen wahr, und dort, am Saume des Waldes, ſtört Sie nichts.“
„Nichts.“
Reues Stillſchweigen. Die Mutter Billot und die Gevatterinnen gingen immer weiter.
„Wenn Sie ſo ſtudiren,“ ſagte Catherine,„ſtudiren Sie lange?“
„Oft ganze Tage.“ „Alſo waren Sie lange dort?“ rief Catherine lebhaft.
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