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keit durch die Nachſicht verlieren, die man ſich gegen⸗ ſeitig bewilligt.
Man fand es natürlich, daß Piton mit Frau Billot und ihrer Tochter zu reden hatte; vielleicht bemerkte man es nicht einmal.
An dieſem Tage hatte Jeder ſein Intereſſe in der Stille und in der Tiefe der Schatten. Alles, was Ruhm oder Gluck iſt, ſucht ein Obdach unter den hundert⸗ jährigen Eichen in den waldreichen Gegenden.
„Hier bin ich, Mademoiſelle Catherine,“ ſagte Pitou, als ſie allein waren.
„Warum ſind Sie ſo lange vom Pachthofe ver⸗ ſchwunden geblieben?“ fragte Catherine;„das iſt ſchlimm, Herr Pitou.“
„Aber, Mademviſelle,“ entgegnete Piton erſtaunt, „Sie wiſſen wohl...“
„Ich weiß nichts... Das iſt ſchlimm.“
Pitou kniff ſich die Lippen, es widerſtrebte ihm, Catherine lügen zu ſehen.
Sie bemerkte es. Sonſt war der Blick von Piton gewöhnlich gerade und ehrlich; er hatte eine ſchiefe Richtung.
„Hören Sie, Herr Piton,“ ſprach ſie,„ich habe Ihnen etwas Anderes zu ſagen.“
„Ah!“ machte er.
„Neulich bei der Strohhütte, wo ſie mich geſehen haben...
„Wo habe ich Sie geſehen?“
„Ah! Sie wiſſen wohl.“
„Ich weiß.
Ste erröthete.
„Was machten Sie dort?“ ſagte ſie.
„Sie haben mich alſo erfannt?“ fragte er mit einem ſanften, ſchwermüthigen Vorwurf.
„Anfangs nein, doch hernach ja.“
„Wie hernach?“
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