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zeigte ihn ſeufzend Pitvu. Zuerſt aber nie er ihn in der Haltung des Militärs.
Es war übrigens etwas Seltſames, das plötzliche Geraderichten des großen Greiſes, der durch die Ge⸗ wohnheit, in Gebüſchen zu gehen, immer gebückt war und nun, wiederbelebt durch die Erinnerung an das Regiment und den Stachel des Exercirens, ſein Haupt mit der weißen Mähne über breiten, wohlbefeſtigten Schultern ſchüttelte.
„Schau wohl,“ ſagte er zu Piton,„ſchau wohl! Wenn man ſchaut, lernt man. Wenn Du wohl ge⸗ ſehen haſt, was ich mache, verſuche es, und ich werde Dir meinerſeits zuſchauen.“
Pitou verſuchte.
„Ziehe Deine Kniee an, nimm Deine Schultern zurück, gib Deinem Kopf ein freies Spiel; mache Dir einen Boden, alle Teufel! mache Dir einen Boden, Deine Füße ſind breit genng hiezu.“
Pitou gehorchte nach ſeinen beſten Kräften.
„Gut,“ ſagte der Greis,„Du haſt ein ziemlich ſtattliches Ausſehen.“
Pitou fühlte ſich unendlich geſchmeichelt, daß man ihm ein ſtattliches Ausſehen zuerkannte. Er hatte nicht ſo viel gehofft.
In der That, wenn er ſchon nach einer Stunde Exerciren ein ſtattliches Ausſehen hatte, wie würde es nach Verlauf eines Monats ſein. Er würde ein ma⸗ jeſtätiſches Ausſehen haben.
Er wünſchte auch fortzufahren, doch das war ge⸗ nug für eine Lection.
Ueberdies wollte ſich der Vater Clonis nicht zu weit einlaſſen, ehe er ſeine Flinte hatte.
„Nein,“ ſagte er,„das iſt genug für einmal; Du haſt ihnen nur dies für die erſte Lection zu zeigen, und ſie werden es nicht einmal vor vier Tagen lernen; Du wirſt während dieſer Zeit zweimal hier geweſen ſein.“


