243
unnterſchied vortrefflich den unproductiven Ueberläſtigen
vom vermöglichen Faullenzer, und da er ſchon eine
ziemlich große Verachtung gegen die Letzteren hegte, ſo kann man ſich denken, mit welchem Ingrimm er die erſte Claſſe der Aergerlichen austrieb.
Elouis lag auf ſeinem Bette von Heidekraut, einem vortrefflichen, aromatiſchen Bette, das ihm der Wald im Monat September gab und das nur in dem darauf folgenden Monat September erneuert werden durfte.
Es mochte etwa elf Uhr ſein, das Wetter war klar
und kühl.
um zur Hütte des Vaters Clouis zu kommen,
nußte man durch ein ſo dichtes, undurchſichtiges Ge⸗
ſtrüppe dringen, daß das Geräuſch der Brüche immer den Beſuch dem Einſiedler verkündigte.
Piton machte viermal mehr Lärmen als eine ein⸗ zelne Perſon. Der Vater Clouis erhob das Haupt und ſchaute, denn er ſchlief nicht.
Der Vater Clouis war an dieſem Tag in einer grimmigen Laune. Ein furchtbarer Unfall war ihm begegnet und machte ihn unzugänglich für ſeine freund⸗ lichſten Mitbürger.
Der Unfall war in der That furchtbar. Seine Flinte, die ihm fünfunddreißig Jahre mit Schroten gedient hatte, war, als er auf ein Kaninchen ſchoß, zerſprungen.
Das war das erſte, das er ſeit fünfunddreißig Jahren gefehlt.
Doch das unverſehrte Kaninchen war für den Vater Clouis nicht die ſchlimmſte Unannehmlichkeit, die ihm widerfahren. Zwei Finger ſeiner linken Hand waren durch die Exploſion zerriſſen worden. Clouis hatte ſeine Finger mit zerriebenen Kräutern und Blättern wieder geflickt, doch ſeine Flinte hatte er nicht
wieder flicken können. Um ſich aber eine andere Flinte zu verſchaffen, mußte der Vater Clouis einen Griff in Schatz 1


