Dannliefer weg, um Sebaſtian Gilbert, ſeinen Milch⸗ bruber, beim Abbé Berardier zu holen.
„Und wir,“ ſagte Gilbert, zu Billot,„wir wollen arbeiten.“
XLIV. Medea.
Ein wenig Ruhe war in Verſailles auf die er⸗ ſchrecklichen moraliſchen und politiſchen Aufregungen eirlgt die wir unſern Leſern vor die Augen geſtellt
aben.
Der König athmete, und während er zuweilen an das dachte, was ſein bourboniſcher Stolz bei dieſer Fahrt nach Paris zu leiden gehabt hatte, tröſtete er ſich mit dem Gedanken ſeiner wiedererlangten Volks⸗ beliebtheit.
Während dieſer Zeit organiſirte Herr Necker und verlor ganz ſachte ſeine Popularität.
Was den Adel betrifft, ſo fing er an ſeinen Ab⸗ fall oder ſeinen Widerſtand vorzubereiten.
Das Volk wachte und wartete.
In ſich ſelbſt zurückgezogen, überzeugt, ſie ſey der Zielpunkt alles Haſſes, machte ſich die Königin mittler⸗ weile ſehr klein, ſie verſtellte ſich, denn ſie wußte auch, daß ſie, während ſie der Zielpunkt von vielen Gehäſſig⸗ keiten, zugleich auch das Ziel von vielen Hoff⸗ nungen war.
Seit der Reiſe des Königs nach Paris hatte ſie Gilbert kaum wiedergeſehen.
Einmal übrigens war er ihr in dem Veſtibule, das nach den Gemächern des Königs führte, begegnet,
Und hier, da er ſich tief vor ihr verbeugte, fing ſie zuerſt das Geſpräch an.


