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„Und Frau Billot?“ verſetzte Piton, ein wenig erſtaunt über dieſe Uebergehung der Mutter zu Gunſten der Tochter.
„Pitou,“ ſprach Gilbert, der die Idee von Billot nach einer dem Familienvater zur Stirne geſtiegenen, leichten Nöthe aufgefaßt hatte,„erinnere Dich des arabiſchen Sprüchworts: Hören iſt gehorchen.“
Pitou erröthete ebenfalls; er hatte ſeine Indis⸗ eretion beinahe begriffen und gefühlt.“
„Catherine iſt der Geiſt der Familie,“ ſprach Billot ohne Umſtände, um ſeine Gedanken zu punktiren.
Gilbert verbeugte ſich beipflichtend.
„Iſt das Alles?“ fragte das Kind.
„Für mich, ja,“ antwortele Billot.
„Aber nicht für mich,“ ſagte Gilbert.
„Ich höre,“ erwiederte Pitou, geneigt, das ein paar Minuten vorher von Gilbert angeführte arabiſche Sprüchwort in Ausübung zu bringen.
„Du wirſt mit einem Briefe von mir nach dem Collége Louis⸗le⸗Grand gehen,“ fuhr Gilbert fort;„Du wirſt dieſen Brief dem Abbeé Berardier einhändigen; er wird Dir Sebaſtian übergeben, Du wirſt ihn zu mir bringen, ich umarme ihn und Du führſt ihn nach Villers⸗Cotterete, wo Du ihn dem Abbé Fortier über⸗ gibſt, damit er mir nicht zu viel Zeit verliert. An den Sonntagen und Donnerſtagen wird er mit Dir ausgehen; laß ihn ohne etwas zu fürchten durch Wald und Flur wandern; es taugt mehr füre meine Ruhe und für ſeine Geſundheit, wenn er dort iſt.“
„Ich habe begriffen,“ rief Pitou, entzückt, zugleich die Freundſchaften aus der Kinderzeit und die unbe⸗
Er ſtand auf und nahm von Gilbert, welcher lächelte, und von Billot, welcher träumte, Abſchied.


