261
wurde nach unerhörten Anſtrengungen der Wache, die man in Eile geſammelt hatte, den Wählern im Stadt⸗ hauſe übergeben.
Eine gefährliche Sendung, eine erſchreckliche Ver⸗ antwortlichkeit, welche abermals Lafayette erbleichen und das Herz des Maire von Paris ſpringen machte.
Die Menge, nachdem ſie das Cabriolet, das am Fuße der Stufen des Stadthauſes zuruͤckgeblieben war, ein wenig zerſtückelt hatte, nahm ihre Stellung auf den guten Plätzen, bewachte alle Ausgänge, traf ſeine Vor⸗ kehrungen und bereitete neue Stricke am Kloben der Laterne.
Als Billot Berthier ſah, der ruhig die große Treppe des Stadthauſes hinaufſtieg, konnte er ſich nicht enthal⸗ ten, bitterlich zu weinen und ſich die Haare auszu⸗ raufen.
Pitou, der das Ufer verlaſſen hatte und wieder zum Quai hinaufgeſtiegen war, ſobald er glaubte, die Hinrich⸗ tung ſei vorüber, Pitou kauerte ſich erſchrocken, trotz ſeines Haſſes gegen Herrn Berthier, welcher nicht nur in ſeinen Augen Alles deſſen, was man ihm vorwarf, ſondern auch des Verbrechens, Catherine Ohrringe ge⸗ geben zu haben, ſchuldig war, Pitou, ſagen wir, kauerte ſich ſchluchzend hinter eine Bank.
Berthier war, als hätte es ſich um einen ganz An⸗ deren als ihn gehandelt, mitilerweile in den Rathsſaal eingetreten und plauderte mit den Wählern.
Er kannte die Mehrzahl derſelben und war ſogar vertraut mit einigen.
Dieſe entfernten ſich von ihm mit dem Schrecken, den ſchüchternen Seelen die Berührung eines volksun⸗ beliebten Menſchen einflößt.
Berthier ſah ſich auch vald beinahe allein mit Bailly und Lafayette.
Er ließ ſich alle Einzelheiten der Hinrichtung von Foulon erzählen; dann zuckte er die Achſeln und ſagte;


