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der en des Stadthauſes über den Platz ſchreiten würde.
Auf dem Wege richtete Foulon dahin und dorthin verlorene Worte, welche von einer tiefen Angſt, ſchlecht verkleidet unter Vertrauensbetheurungen, zeugten.
„Edles Volk,“ ſagte er, während er die Treppe hinabſtieg,„ich fürchte nichts; ich bin unter meinen Mitbürgern.“
Und ſchon kreuzten ſich das Gelächter und die Schmähungen um ihn her, als er ſich plötzlich außer⸗ halb des düſteren Gewölbes oben auf den auf den Platz gehenden Treppen befand; die Luft und die Sonne trafen ihm hier in's Geſicht.
Sogleich drang ein einziger Schrei, ein Schrei der Wuth, ein Brüllen der Drohung und des Haſſes, aus der Bruſt von zwanzigtauſend Menſchen hervor. Bei dieſer Exploſion werden die Wachen durchbrochen, von der Erde aufgehoben, zerſtreut, tauſend Arme packen Foulon, ſchleppen ihn fort und tragen ihn an die un⸗ ſelige Ecke, unter die Laterne, den gemeinen, brutalen Galgen des Zorns, den das Volk ſeine Rechtspflege nannte.
Billot ſah und ſchrie von ſeinem Fenſter aus; die Wähler trieben auch die Wache an, welche nichts mehr thun konnte.
Lafayette ſtürzte in Verzweiflung aus dem Stadt⸗
hauſe, doch er war nicht einmal im Stande, durch die
erſten Reihen dieſer Menge zu dringen, die ſich wie ein ungeheurer See zwiſchen ihm und der Laterne aus⸗ breitete.
Auf die Weichſteine ſteigend, um beſſer zu ſehen, an den Fenſtern, an den Vorſprüngen der Gebäude, an allen Unebenheiten, die ihnen geboten waren, ſich anhängend, ermuthigten die einfachen Zuſchauer durch ihr furchtbares Geſchrei die Schauſpieler in ihrem ent⸗ ſetzlichen Feuereifer.
Die Schauſpieler ſelbſt ſpielten mit ihrem Opfer,


