Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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2⁵⁰

Gehen wir hinein! gehen wir hinein! ſagten die Andern.

Zünden wir das Stadthaus an!

Vorwärts! vorwärts!

Bailly begriff, daß es nur noch ein Mittel gab, da Herr von Lafayette nicht ankam: die Wähler ſollten ſelbſt hinabgehen, ſich unter die Gruppen miſchen und die Wüthendſten zu bekehren ſuchen.

Foulon! Foulon!

Dies war der unabläſſige Schrei, das ununter⸗ brochene Gebrülle der raſenden Wogen.

Ein allgemeiner Sturm bereitete ſich vor; die Mauern hätten nicht widerſtanden.

Mein Herr, ſagte Bailly zu Foulon,wenn Sie ſich nicht der Menge zeigen, ſo werden dieſe Leute glauben, wir haben ſie entwiſchen laſſen; ſie werden die Thüre ſprengen, ſie werden hier hereinkommen, und finden ſie Sie dann hier, ſo ſtehe ich für nichts mehr,

Oh! ich wußte nicht, daß ich ſo verhaßt bin, murmelte Foulon, indem er ſeine Arme träge nieder⸗ fallen ließ.

Und von Bailly unterſtützt, ſchleppte er ſich zum Fenſter.

Ein entſetzliches Geſchrei erhob ſich bei ſeinem Anblick. Die Wachen wurden überwältigt, die Thüren eingeſtoßen; der Strom ſtürzte ſich auf die Treppen, in die Gänge, in die Säle, welche in einem Augenblick mit Menſchen gefüllt waren.

Bailly ſtellte um den Gefangenen in Eile auf, was an Wachen verfügbar war, dann fing er an zu der Menge zu reden.

Er wollte dieſen Menſchen begreiflich machen, daß ermorden zuweilen Rache üben, aber nie Gerechtigkeit widerfahren laſſen heißt.

Es gelang ihm nach unerhörten Anſtrengungen i nachdem er zwanzigmal ſein eigenes Leben gewagt

atte.

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