Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Ah! mein Herr! antwortete Bailly mit einem Seufzer,Sie ſind ein großer Verbrecher!

Aber ich hoffe, mein Herr, es wird doch eine Ge⸗ rechtigkeit geben, die meine Vertheidigung zuläßt? fragte Foulon immer ängſtlicher.

In dieſem Augenblick verdoppelte ſich der Tumult außen.

Verbergen Sie ihn raſch, rief Bailly den Leuten zu, die ihn umgaben,oder

Er wandte ſich gegen Foulon und ſagte zu ihm:

Hören Sie, die Lage iſt ſo ernſt, daß wir Sie um Ihre Willensmeinung fragen müſſen. Wollen Sie, vielleicht iſt es noch Zeit, wollen Sie es verſuchen, durch eine der Hinterthüren des Stadthauſes zu ent⸗ fliehen?

Oh! nein, rief Foulon,man wird mich er⸗ kennen und umbringen.

Ziehen Sie es vor, in unſerer Mitte zu bleiben? Ich und dieſe Herren werden thun, was Menſchen zu thun möglich iſt, um Sie zu vertheidigen. Nicht wahr, meine Herren?

Wir verſprechen es, riefen die Wähler ein⸗ ſtimmig.

Oh! ich will lieber bei Ihnen bleiben. Meine Herren, verlaſſen Sie mich nicht.

Ich habe Ihnen geſagt, wir werden Alles thun, was Menſchen zu thun möglich iſt, um Sie zu retten, antwortete Bailly mit Würde.

In dieſem Augenblick entſtand ein großes Geſchrei auf dem Platze, verbreitete ſich durch die Luft und

drang durch die offenen Fenſter in's Stadthaus ein.

Hören Sie? hören Sie? murmelte Foulon er⸗ bleichend.

Die Menge brach in der That brüllend und ent⸗ ſetzlich anzuſchauen aus allen nach dem Stadthauſe mündenden Straßen und beſonders vom Quai Pelletier und aus der Rue de la Vannerie hervor.