Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Ich meine Volk!

Volk?

Mehr als zwanzigtauſend Männer, die Weiber nicht zu rechnen, antwortete Pitou triumphirend.

Der Unglückliche! rief Bailly.Meine Herren! meine Herren Wähler!

mit ſcharfer Stimme rief er alle Beiſitzer zu ſich. Bei ſeiner Erzählung hörte man nur Ausrufungen und Angſtſchreie.

Während eines Stillſchweigens des Schreckens, das ſodann eintrat, drang allmälig ein verworrener, ferner, unbeſtimmter Lärmen in das Stadthaus, jenem Brauſen des Blutes ähnlich, das zuweilen bei Nerven⸗ kriſen in den Ohren ſchreit.

Was iſt das? fragte ein Wähler. Oh! es iſt der Lärmen der Menge, antwortete

ein Anderer.

Plötzlich rollte ein Wagen raſch auf den Platz; er enthielt zwei bewaffnete Männer, welche einen dritten bleichen, zitternden Mann ausſteigen ließen.

Hinter dem Wagen liefen, geführt von Saint⸗ Jean, der athemloſer als je, ungefähr hundert junge Leute von zwölf bis achtzehn Jahren mit bleicher Ge⸗ ſichtsfarbe und flammenden Augen.

Sie ſchrieen:Foulon! Foulon! und liefen bei⸗ nahe ſo raſch, als die Pferde.

Die zwei bewaffneten Männer hatten indeſſen ein paar Schritte Vorſprung vor ihnen, was ihnen Zeit gab, Foulon in das Stadthaus zu ſchieben, deſſen Thüren man vor den heiſeren Bellern außen ſchloß.

Endlich iſt er hier, ſagten ſie zu den Wählern, welche oben auf der Treppe warteten.Teufel! das iſt nicht ohne Mühe abgegangen.

Meine Herren! rief Foulon zitternd,werden Sie mich retten?