iſt, Herr Berthier, der bei ſeinen Rundreiſen in der Ile⸗de⸗France die Milch bei uns gegeſſen und von Paris Catherine goldene Ohrringe geſchickt hat! Oh! nein, nein, man wird ihn nicht henken.“
„Bah!“ verſetzte Pitou grimmig,„es war ein Ari⸗ ſtokrat, ein ſchmeichelnder Betrüger!“
Billot ſchaute Pitou ganz erſtaunt an. Unter dem Blicke von Billot erröthete Pitou unwillkürlich bis an das Weiße der Augen.
Plötzlich gewahrte der würdige Pächter Herrn Bailly, der nach einer Berathung aus dem Saale in ſein Cabinet ging; er eilte auf ihn zu und theilte ihm die Neuigkeit mit.
Nun war die Reihe aber an Billot, einen Un⸗ gläubigen zu finden.
„Foulon! Foulon!“ rief der Maire,„Tollheiten!“
„Hören Sie, Herr Bailly,“ ſprach der Pächter, „hier iſt Pitou, der ihn geſehen hat.“
„Ich habe ihn geſehen, Herr Maire,“ ſagte Piton, indem er eine Hand an ſeine Bruſt legte und ſich verbeugte.
Und er erzählte Bailly, was er Billot erzählt atte.
Da ſah man den armen Bailly erbleichen; er be⸗
griff den ganzen Umfang der Kataſtrophe.
„Und Herr Aeckoque ſchickt ihn hieher?“
„Ja, Herr Maire.“
„Aber warum ſchickt er ihn?“
„Oh! ſeien Sie unbeſorgt,“ ſagte Piton, der ſich in der Unruhe von Bailly täuſchte,„es ſind Leute dabei, um den Gefangenen zu bewachen; man wird ihn nicht auf dem Wege entführen.“
„Wollte Gott, daß man ihn entführte,“ murmelte Bailly.
Dann wandte er ſich an Pitou und fragte:
„Leute was verſtehen Sie darunter, mein Freund?“


