Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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der Reden ſeiner Nachfolger, welche anzuhören er ſich wohl hütete, voll Wonne ausruhte, lief Pitou ganz außer ſich herbei, ſchlüpfte wie ein Aal in den Sitzungs⸗ ſaal des Stadthauſes und ſagte mit einer bewegten Stimme, welche mit der gewöhnlichen Ruhe ſeines Ausdrucks contraſtirte:

Oh! Herr Billot! lieber Herr Billot!

Nun! was?

Große Neuigkeit!

Gute Meuigkeit? Herrliche Neuigkeit.

Was denn?

Sie wiſſen, daß ich in den Club der Tugenden, an der Barziére de Fontainebleau, gegangen bin?

Ig. Nun?

nziräte etwas ſehr Außerordentliches.

Was?

Sie wiſſen, daß ſich der Schurke Foulon für einen Todten ausgegeben und ſich ſogar zum Scheine hat begraben laſſen?

Wie! ſich für einen Todten ausgegeben? Wie! um Scheine hat begraben laſſen? Er iſt, bei Gott! ftr todt, da ich das Leichenbegängniß habe vorüber⸗ ziehen ſehen.

Herr Billot, er lebt.

Lebt!

Er lebt, wie Sie und ich.

Du biſt ein Narr!

Lieber Herr Billot, ich bin kein Narr. Der Ver⸗ räther Foulon, der Feind des Volfs, der Blutegel Frankreichs, der Wucherer, iſt nicht todt.

Wenn ich Dir aber ſage, daß man ihn nach einem Schlaganfall begraben hat, wen ich Dir wiederhole,

daß ich das Leichenbegängniß habe vorüberziehen ſehen, und daß ich es ſogar verhindert, daß man ihn nicht

aus ſeinem Sarge zog, um ihn aufzuhängen. Und ich, ich habe ihn ſo eben lebendig geſehen.