Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
Einzelbild herunterladen

238

Seiten des Grafen begegnet waren;ich danke Ihnen, Sie haben Ihr Verſprechen gut gehalten.

Mit wem ſprechen Sie? fragte der König.

Mit Herrn von Charny, antwortete ſie muthig.

Ah! der arme Charny, er hat viel durchzumachen gehabt, um zu mir zu kommen. Und.. Gilbert, ich ſehe ihn nicht? fügte er bei.

Aufmerkſam ſeit der Lection am Abend, ſagte die Königin, das Geſpräch wechſelnd:

Kommen Sie zum Abendbrod, Sire.

Herr von Charny. fuhr ſie fort,ſuchen Sie die Frau Gräfin von Charny; ſie mag mit uns kom⸗ men. Wir werden in Familie ſpeiſen.

Hier war ſie Königin. Doch ſie ſeufzte bedenkend, daß von traurig, wie er war, wieder heiter wurde.

XXXIX. Foulon.

Billot ſchwamm in der Freude. Er hatte die Baſtille genommen; er hatte Gilbert die Freiheit wie⸗ dergegeben, er war von Lafayette, der ihn bei ſeinem Namen nannte, ausgezeichnet worden.

Er hatte endlich die Beerdigung von Foulon ge⸗ ehen. ſeh Wenige Menſchen in jener Zeit waren ſo verhaßt wie Foulon; ein Einziger vielleicht hätte mit ihm con⸗ curriren fönnen, das war ſein Schwiegerſohn, Herr Berthier von Sauvigny.

Beide hatten auch am Tage nach der Einnahme der Baſtille glücklich geſpielt.

Foulon war geſtorben und Berthier hatte ſich ge⸗

flüchtet.

++r

e G.