Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Dritte Abteilung, Ange Pitou : 5.-8.Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Sebaſtian ſchlug die Augen zum Himmel auf. Durch ein Wunder Gottes, ja, mein Vater. Gilbert lächelte.

Wenn es ein Wunder gibt, ſagte Gilbert,ſo hat es das brave Volk von Paris verrichtet.

Mein Vater, entgegnete der Knabe,trennen Sie nicht Gott von dem, was vorgefallen iſt, denn ich, als ich Sie ſah, dankte inſtinetartig Gott.

Und Billot?

Billot kam nach Gott.

Gilbert dachte nach.

Du haſt Recht, mein Kind, ſprach er.Gott iſt im Grunde von allen Dingen. Doch kommen wir auf Dich zurück, und laß uns ein wenig mit einander reden, ehe wir uns wieder trennen.

Werden wir uns abermals trennen, mein Vater?

Nicht für lange Zeit, denke ich. Doch es iſt eine koſtbare Papiere enthaltene Caſſette zu gleicher Zeit, als man mich in die Baſtille einſperrte, verſchwunden. Ich muß wiſſen, wer mich hat einſperren laſſen, wer die Caſſette geſtohlen.

Es iſt gut, mein Vater, ich werde, um Sie wie⸗ derzuſehen, warten, bis Ihre Nachforſchungen been⸗ digt ſind, ſagte der Knabe.

Und er ſeufzte.

Du biſt traurig, Sebaſtian? fragte der Doctor.

Ja. Und warum biſt Du traurig? Ich weiß es nicht; mir ſcheint, das Leben iſt nicht für mich gemacht, wie für die andern Kinder. Was ſagſt Du da, Sebaſtian? Die Wahrheit. Erkläre Dich. Alle haben Zerſtreuungen, Vergnügen; ich, ich habe keine.§ Du haſt keine Zerſtreuungen, Vergnügen?

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