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vom Blut triefend emporgehoben; er bewahrte noch ſein bleiches, verächtliches Lächeln.
Das war der Erſte.
Gilbert hatte auch dieſe ganze Scene erſchaut, und auch diesmal hatte er herabſpringen wollen, um dem Unglücklichen beizuſtehen, doch er war von zweihundert Armen zurückgehalten worden.
Er wandte ſich ab und ſeufzte.
Der Kopf mit den offenen Augen erhob ſich gerade und als wollte er ihn mit einem letzten Blick begrüßen, dem Fenſter gegenüber, wo Fleſſelles ſtand, umgeben und beſchützt von den Wählern. 5
Es wäre ſchwierig geweſen, zu ſagen, wer bleicher ausgeſehen, der Lebendige oder der Todte.
Plötzlich erhob ſich ein ungeheurer Tumult bei der Stelle, wo der Leichnam von de Launay lag. Man hatte ihn durchſucht und in ſeiner Weſtentaſche das vom Stadtvogt an ihn gerichtete Billet, welches er Losme gezeigt, vorgefunden.
Dieſes Billet war, wie man ſich erinnert, in fol⸗ genden Worten aufgefaßt:
„Halten Sie feſt: ich beluſtige die Pariſer mit
Kokarden und Verſprechungen. Am Ende des Tages wird Ihnen Herr von Bezenval Verſtärkung ſchicken. „Von Fleſſelles.“
Ein gräßlicher Fluch ſtieg vom Pflaſter der Straße des Stadthauſes auf, wo ſich Fleſſelles befand.
Ohne die Urſache davon zu errathen, begriff er doch die Drohung und warf ſich rückwärts.
Doch er war ſchon geſehen worden, man wußte, daß er anweſend; man ſtürzte nach den Treppen, und zwar diesmal mit einer ſo allgemeinen Bewegung, daß
die Mänuer, welche Gilbert trugen, dieſen verließen,
um der unter dem Hauche des Zornes ſteigenden Fluth zu folgen. 3 Gilbert wollte auch in das Stadthaus hinein, doch
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