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nicht um zu drohen, ſondern um Fleſſelles zu beſchützen. Er hatte ſchon die erſten drei bis vier Stufen der Freitreppe uberſchritten, als er ſich heftig nach rückwärts gezogen fühlte; er wandte ſich um, in der Abſicht, ſich von dieſem neuen Zwang loszumachen, aber diesmal erkannte er Billot und Pitou.
„Oh!“ rief Gilbert, der von dem hohen Punkte aus, auf dem er ſtand, den ganzen Platz überſchaute,
„was geht denn dort vor?“
Und er bezeichnete mit der Hand die Rue de la Tixeranderie.
„Kommen Sie, Doctor, kommen Sie,“ ſatzten gleichteirig Billot und Piton.
„Ob, die Mörder!“ rief der Doetor,„die Mör⸗ der! 56
In dieſem Angenblick fiel in der That der Major von Losme von einem Arxthieb getroffen; das Volk vermengte in ſeinem Zorn den ſelbſtſüchtigen, barbari⸗ ſchen Gouverneur. der der Verfolger der unglücklichen G fangenen geweſen war, und den edelmüthigen Mann, der ſie beſtändig unterſtutzt hatte.
„Oh! ja, ja,“ ſagte Gilbert,„gehen wir, denn ich fange an mich zu ſchämen, daß ich von ſolchen Men⸗ ſchen befreit worden bin.“
„Dortor,“ ſprach Billot,„ſeien Sie unbeſorgt, niht diejenigen, welche dort gekämpft haben, ſchlachten
iert“
Doch in demſelben Augenblick, wo der Doctor die Stufen hinabſtieg, die er hinaufgeſtiegen war, um Fleſſelles zu Hülfe zu eilen, wurde die Woge, welche ſich bis zum Stocken unter dem Gewölbe zuſammen⸗ gedrängt hatte, von dieſem wieder ausgeſpieen. Unter dem ganzen Menſchenſtrom ſträubte ſich ein Mann, den man fortriß,
„Nach dem Palais Royal! nach dem Palais Royal!“ ſchrie die Menge.


