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Fähigkeiten. Fünf Tage Gefangenſchaft bildeten nur einen dunkeln Punkt in ſeinem Leben. Sein Auge hatte nicht die Zeit gehabt, in der Finſterniß der Baſtille zu erlöſchen oder ſchwach zu werden.
Der Kampf macht gewöhnlich die Kämpfenden nur, ſo lange er dauert, unbarmherzig. Im Allgemeinen ſind die Menſchen, weiche aus dem Feuer kommen, wo ſie ihr eigenes Leben preisgegeben, voll Milde gegen ihre Feinde. Die Majeſtät der Schlacht verleiht dem Einen Achtung vor dem Andern..
Doch bei den großen Volksemeuten, wie Frankreich ſo viele ſeit der Jacquerie bis auf unſere Tage geſehen hat, ſuchen die Maſſen, welche die Furcht fern vom Kampfe gehalten, die der Lärmen gereizt hat, zugleich wild und ſeig, nach dem Siege irgend einen Antheil an dem Kampfe zu nehmen, dem ſie nicht in's Geſicht Trotz zu bieten gewagt haben.
Sie nehmen ihren Antheil an der Rache.
Seit ſeinem Abgang aus der Baſtille war der Marſch des Gouverneur der Anfang ſeiner Hinrichtung.
Elie, der das Leben von Herrn de Launay unter ſeine Verantwortlichkeit genommen hatte, ging an der Spitze, beſchützt durch ſeine Uniform und die Bewun⸗ derung des Volks, das ihn zuerſt hatte in's Feuer mar⸗ ſchiren ſehen. Er hielt in der Hand, an der Spitze ſeines Degens, das Billet, welches Herr de Launah durch eine der Schießſcharten der Baſtille dem Volke hatte zukommen laſſen, und das ihm von Maillard übergeben worden war.
Nach ihm kam der Aufſeher der königlichen Steuern, die Schlüſſel der Feſtung in der Hand haltend; dann Maillard mit der Fahne; dann ein junger Mann, der Aller Augen, von ſeinein Bajonett durchlöchert, das Reglement der Baſtille zeigte, ein verhaßtes Reſeript, kraft deſſen ſo viele Thränen gefloſſen waren.
Endlich kam der Gouverneur, beſchützt durch Hullin und zwei bis drei Andere, welche aber unter den dro⸗


