Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Hier bin ich, Mutter, antwortete er.

Nun wohl, fuhr Piton fort,bitten Sie ihn, nach Haramont zu laufen und Catherine zu ſagen, ſie ſoll nicht unruhig ſein: ich habe Tante Angélique todt gefunden. Arme Tante!..

Piton wiſchte neue Thränen ab.

Und das halte mich in Villers⸗Coterets zurück, fügte er bei.

Du haſt gehört, Fagotin? fragte die Mutter Fagot.

Ja.

Nun, ſo lauf.

Geh durch die Rue de Soiſſons, ſprach der ſen⸗ tentiöſe Farolet,und benachrichte Herrn Raynal, es ſei ein plötzlicher Todesfall bei Tante Angélique zu con⸗ ſtatiren.

Du hörſt?

Ja, Mutter, erwiederte der Junge.

Und er lief über Hals und Kopf in der Richtung der Rue de Soiſſons davon.

Die Verſammlung hatte immer mehr zugenommen; es ſtanden über hundert Perſonen vor der Thüre, und jede gab ihre Meinung über den Tod von Tante Angé⸗ lique zum Beſten, wobei die Einen ſich auf die Seite eines Schlagfluſſes, die Andern auf die eines Zerreiſ⸗ ſens der Gefäße des Herzens, wieder Andere auf die einer zu ihrem letzten Grade gelangten Auszehrung neigten.

Alle murmelten leiſe:

Iſt Piton nicht ungeſchickt, ſo wird er einen guten Schatz auf dem höchſten Brette eines Schrankes, in einem Butterhafen, im Grunde eines Strohſackes oder in einem wolleneh Strumpfe finden.

Mittlerweile kam Herr Raynal an, dem der Gene⸗ raleinnehmer voranſchritt.