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eigniß herbeigezogener Perſonen der Thüre mit einer Geſchicklichkeit, welche bewies, daß er mehr als einmal dieſes Mittel gebraucht hatte, um in das Domicil ſeiner Jugend zurückzukehren, und ließ den Riegel in der Schließkappe gleiten.
Die Thüre öffuete ſich.
Die Stube war vollkommen finſter.
Sobald aber die Thüre geöffnet, drang die Helle allmälig ein,— die traurige, unheimliche Helle eines Wintermorgens,— und bei dieſem Tageslichte, ſo düſter es war, fing man an Tante Angélique, welche auf ihrem Bette lag, zu unterſcheiden.
Piton rief zweimal:
„Tante Angélique! Tante Angélique!“
Die alte Jungfer blieb unbeweglich und antwortete nicht.
Piton näherte ſich und befühlte den Körper.
„Oh!“ ſagte er,„ſie iſt kalt und ſtarr!“
Man öffnete das Fenſter.
Tante Angélique war todt!
„Das iſt ein Unglück!“ rief Pitou.
„Gut,“ bemerkte Farolet;„kein ſo großes: ſie liebte Dich nicht ſehr, mein Junge, die Tante Angélique.“
„Es iſt möglich,“ erwiederte Pitou;„doch ich, ich liebte ſie ſehr.“
Zwei große Thränen floßen über die Backen des würdigen Jungen.
„Ach! meine arme Tante Angélique!“ murmelte er.
lnd er ſiel vor dem Bette auf die Kniee.
„Sagen Sie doch, Herr Pitou,“ ſprach die Mutter Fagot,„wenn Sie etwas brauchen: wir ſind zu Ihrer Verfügung. Ei! man hat Nachbarn oder man hat keine.“
„Ich danke, Mutter Fagot. Iſt Ihr Knabe da?“
„Ja„ He! Fagotin!“ rief die gute Frau.
Eln Burſche von vierzehn Jahren erſchien auf der Thürſchwelle.


