Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Sage ſie durch die Thüre: ich öffne meine Thüre nicht einem Sansculotte Deiner Art.

Iſt das Ihr letztes Wort, meine Tante?

Fs iſt mein letztes Wort.

Nun wohl, meine liebe Tante, ich heirathe.

Die Thüre öffnete ſich wie durch einen Zauber. Wen, Unglücklicher 2 fragte Tante Angélique. Mademoiſelle Catherine Billot, antwortete Piton.

Ha! der Elende! ha! der Schändliche! ha! der Briſotiner! rief Tante Angélique,er heirathet ein ruinirtes Mädchen!.. Geh, Unglücklicher, ich ver⸗ fluche Dich!

Und mit einer Geberde voll Adel ſtreckte die Tante Angölique ihre beiden, gelben dürren Hände gegen ihren Neffen aus.

Meine Tante, ſprach Piton,ich bin zu ſehr ge⸗ wöhnt an Ihre Verfluchungen, als daß dieſe mich mehr betrüben ſollte, als es die anderen gethan haben. Ich war Ihnen nur die Höflichkeit ſchuldig, Ihnen meine Heirath anzukündigen; ich habe ſie Ibnen angekündigt, die Höflichkeit iſt abgethan: Gott befohlen, Tante An⸗ gölique!

Und militäriſch ſeine Hand an ſeinen dreieckigen

Hnt legend, machte Pitou der Tante Angélique ſeine

Reverenz und ſchlug wieder den Weg über den Pleur ein.

Die Gräſin von Charny. VII. 26