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Iſidor nannte Piton Papa Pitou; Piton aber
nannte den Sohn des Vicomte von Charny Herr Iſidor. Und dann, da er fühlte, daß Catherine hauptſäch⸗
lich aus Liebe für ihren Sohn ihn lieben wollte, ſagte er nicht zu Catherine:
„Oh! wie liebe ich Sie, Mademviſelle Catherine!“
Sondern er ſagte zu Iſidor:
„Oh! wie liebe ich Sie, Herr Iſidor!“
Nachdem der Punkt feſtgeſtellt war, daß Piton Iſidor noch mehr liebte, als Catherine, ſprach man von der Hochzeit.
Piton ſagte zu Catherine:
„Ich bedränge Sie nicht, Mademoiſelle Catherine;
nehmen Sie Ihre ganze Zeit; wollen Sie mich jedoch
ſehr glücklich machen, ſo nehmen Sie ſie nicht zu lang.“ Catherine nahm einen Monat.
Nach drei Wochen machte Piton ehrerbietig, in großer Uniform, ſeinen Beſuch bei Tante Angélique, in
der Abſicht, ihr ſeine nahe Verheirathung mit Made⸗
moiſelle Catherine mitzutheilen.
Tante Angélique ſah von fern ihren Neffen kom⸗.
men und beeilte ſich, ihre Thüre zu ſchließen.
Pitou aber ging nichtsdeſtoweniger weiter gegen die
ungaſtfreundliche Thüre und klopfte ſachte an.
„Wer iſt da?“ fragte die Tante Angélique mit ihrem trotzigſten Tone.
„Ich, Ihr Neffe, Tante Angélique.“
Beh Deines Weges, Septembermann!“ rief die
alte Jungfer.
„Meine Tante,“ fuhr Piton fort,„ich wollte Ihnen eine Reuigkeit mittheilen, die Ihnen unfehlbar angenehm ſein muß, da ſie mein Glück betrifft.“
„Was für eine Neuigkeit iſt das, Jacobiner?“
„Heffnen Sie mir die Thüre, und ich werde ſie Ihnen ſagen.“


