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wußte, nur um ſo ergebener für Catherine, nur um ſo verliebter in Catherine.
Und das würde ſo fortgedauert haben bis zum Tode von Catherine oder von Piton, hätte Piton das Alter von Philemon und Catherine das von Baucis erreicht, ohne daß die geringſte Veränderung in den Gefühlen des Kapitäns der Nationalgarde von Haramont vorge⸗ gangen wäre.
Es war auch an Catherine, zuerſt zu ſprechen, wie die Frauen ſprechen.
Eines Abends, ſtatt ihm die Hand zu reichen, bot ſie ihm die Stirne.
Piton glaubte, das ſei eine Zerſtreuung von Ca⸗ therine: er war ein zu redlicher Menſch, um eine Zer⸗ ſtreuung zu benützen.
Er wich einen Schritt zurück.
Catherine hatte aber ſeine Hand nicht losgelaſſenz ſie zog ihn an ſich und bot ihm nicht mehr die Stirne, ſondern die Wange.
Piton zögerte noch viel mehr.
Als der kleine Iſidor dies ſah, ſagte er:
„Ei! küſſe doch Mama Catherine.“
„Oh! mein Gott!“ murmelte Piton erbleichend, als ob er ſterben ſollte.
Und er drückte ſeine kalte, zitternde Lippe auf die Wange von Catherine.
Da nahm Catherine ihr Kind, legte es Piton in die Arme und ſprach:
„Ich gebe Ihnen das Kind, Piton; wollen Sie mit ihm die Mutter?“
Es ward Piton ſchwindelig, er ſchloß die Augen, und während er das Kind an ſeine Bruſt preßte, fiel er auf einen Stuhl und rief mit jener Zartheit des Her⸗ zens, die nur das Herz allein zu ſchätzen vermag:
„Oh! Herr Iſidor! oh! mein theurer Herr Iſidor, wie liebe ich Sie!“


