Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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bezweifelte, die franzöſiſche Revolution werde geleitet von Ange Piton und Billot, und die Bürger Danton, Marat, Robespierre und Andere ſeien nur ſecundäre Agenten dieſer Hauptführer.

Mademoiſelle Alexandrine beſtärkte ſie, wie man leicht begreift, in dieſen ein wenig irrigen Peen, denen die königsmörderiſche Abſtimmung von Billot die ganze gehäſſige Exaltation des Fanatismus gegeben hatte.

Man durfte alſo nicht daran denken, Catherine zu Tante Angélique zu bringen.

Es blieb die kleine Hütte von Piton in Haramont.

Doch wie zu zwei oder gar zu drei in dieſer kleinen Hütte wohnen, ohne zu den ſchlimmſten Nachreden Anlaß zu geben?

Dies war noch viel mehr unmöglich, als beim Vater Clouis zu wohnen.

Piton entſchloß ſich alſo, Gafffreundſchaft von ſei⸗ nem Freunde Déſiré Maniquet zu verlangen, eine Gaſtfreundſchaft, welche ihm der würdige Haramonter bewilligte, und die Piton in Indnſtrien aller Art bezahlte.

Alles dies machte indeſſen der armen Catherine keine Stellung.

Piton hatte für ſie alle Aufmerkſamkeiten eines Freundes, alle Zärtlichkeiten eines Bruders; Catherine fühlte aber wohl, daß ſie Piton weder wie ein Bruder, noch wie ein Freund liebte,

Der kleine Iſidor fühlte das auch wohl, der arme Knabe, der, da er nie das Glück gehabt hatte, ſeinen Vater zu kennen, Piton liebte, wie er den Grafen von Charny geliebt hätte, beſſer vielleicht; denn man muß ſagen, Piton war der Anbeter der Mutter, aber er war der Sklave des Kindes.

Man hätte glanben ſollen, er begreife, der geſchickte Stratege, es gebe nur ein Mittel, in das Herz der Mutter hinein zu kommen; dies ſei, im Gefolge von Iſidor einzudringen.