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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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erinnert, nur eine einfache, unter der Erde ausgegrabene Grotte, in der eine einzige Perſon ſchon ziemlich unbequem wohnte; es war alſo ſchwierig, dem Abbé Fortier Ca⸗ therine Billot und den kleinen Iſidor beizufügen.

Sodann erinnert man ſich auch des unduldſamen Benehmens vom Abbé Fortier bei der Beerdigung von Frau Billot; Catherine war nicht genug gute Chriſtin, um dem Abbé Fortier die ihrer Mutter geſchehene Be⸗ gräbnißverweigerung zu verzeihen, und wäre ſie auch genug gute Chriſtin geweſen, um zu verzeihen, ſo war doch der Abbé Fortier zu guter Katholik, um zu ver⸗

eihen. Sie mußte alſo darauf verzichten, in der Hütte von Vater Clouis zu wohnen.

Es blieben das Haus der Tante Angélique auf dem Pleux und die kleine Hütte von Pitou in Haramont.

Man durfte nicht einmal an das Haus von Tante Angölique denken. Tante Angélique wurde, ſowie die Revolution ihren Lauf verfolgte, immer zänkiſcher, was unglaublich ſchien, und immer magerer, was unmög⸗ lich ſchien.

Dieſe Veränderung in ihrem Moraliſchen und in ihrem Phyſiſchen rührte davon her, daß man in Villers⸗ Coterets, wie anderswo, die Kirchen geſchloſſen hatte, bis ein vernünftiger und bürgerlicher Cultus vom Aus⸗ ſchuſſe für den öffentlichen Unterricht erfunden wäre.

Da man aber die Kirchen geſchloſſen hatte, ſo war die Vermiethung der Stühle, die das Haupteinkommen der Tante Angélique bildete, zu Nichts geworden.

Es war das Verſiegen dieſer Hülfsquellen, was die Tante Angélique magerer und zänkiſcher als je machte.

Fügen wir bei, daß ſie ſo oft die Einnahme der Baſtille von Billot und Ange Piton hatte erzählen hö⸗ ren; daß ſie ſo oft zur Zeit der großen Pariſer Ereig⸗ niſſe den Pächter und ihren Neffen plötzlich nach der Hauptſtadt hatte abgehen ſehen, daß ſie durchaus nicht