Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Ah! Sie ſind es, Herr Maire! ſagte er.

Ja, mein Herr, ich bin es, antwortete Pétion mit ſeinem gewöhnlichen Phlegma.

Was wollen Sie hier?

Ich könnte es unterlaſſen, auf dieſe Frage zu ant⸗ worten, weil ich es durchaus nicht als Ihr Recht erkenne, mich zu befragen; da ich aber Eile habe, ſo will ich nicht mit Untergeordneten ſtreiten..

Mit Untergeordneten?

Sie unterbrechen mich, und ich ſage Ihnen, daß ich Eile habe, Herr Mandat. Ich komme hierher, weil der König dreimal nach mir hat verlangen laſſen.. Von ſelbſt wäre ich nicht gekommen. Nun wohl, da ich die Ehre habe, Sie hier zu ſehen, Herr Pétion, ſo frage ich Sie, warum die Ad⸗ miniſtratoren der Polizei der Stadt im Ueberfluſſe Pa⸗ tronen unter die Marſeiller vertheilt haben, und warum ich, Mandat, nur drei für Jeden von meinen Leuten er⸗ halten habe?

*Ei! erwiederte Pétion, ohne etwas von ſeiner

a Ruhe zu verlieren,man hat nicht mehr von den Tui⸗ lerien gefordert, drei Patronen für jeden Mann von ſ der Nationalgarde, vierzig für jeden Schweizer; es iſt ausgetheilt worden, wie es der König verlangt hat. Warum dieſer Unterſchied in der Zahl? g Es iſt am König, und nicht an mir, Ihnen dies

zu beantworten; wahrſcheinlich mißtraut er der Natio⸗ g nalgarde.

Ich aber, mein Herr, ich habe Pulver von Ihnen verlangt, ſagte Mandat. n Das iſt wahr; leider entſpricht es nicht der Ord⸗ ſo

nung, daß Sie empfangen. Oh! eine ſchöne Antwort! rief Mandat;es war Fr wohl an Ihnen, mich in die Ordnung zu weiſen, da der Befehl von Ihnen ausgehen muß. ge Der Streit entſpann ſich auf einem Terrain, wo es