wo cht die rt⸗
er
as 2 it, rs e m
15
„Ich begreife: der König iſt mit Herrn Pétion, der ſo eben angekommen?“
„Der König iſt mit ſeinem Beichtvater, mein Herr.“
„So werde ich alſo Ihnen, Madame, meinen Be⸗ richt als Generalmajor des Schloſſes machen.“
„Ja, mein Herr, wenn Sie die Güte haben wollen.“ „Ich werde die Ehre haben, Eurer Majeſtät den Effectivſtand unſerer Streitkräfte auseinanderzuſetzen.
ie reitende Gendarmerie, commandirt von den Herren Rulhieres und von Verdière, ſechshundert Mann ſtark, iſt auf dem großen Platze des Louvre in Schlachtord⸗ nung aufgeſtellt; die Gendarmerie zu Fuße von Paris, intra muros, iſt in den Marſtall conſignirt; ein Poſten
im Nothfalle die anßerordentliche Kriegskaſſe, die Dis⸗ contokaſſe und die Schatzmeiſterei beſchützen wird; die Gendarmerie zu Fuße von Paris, extra muros, nur be⸗ ſtehend aus dreißig Mann, iſt auf der kleinen Treppe des Königs im Prinzenhofe voſtirt; zweihundert Offi⸗ ciere und Soldaten von der ehemaligen Garde zu Pferde oder zu Fuße, hundert junge Rohaliſten, ebenſo viel Edelleute, dreihundertundfünfzig bis vierhundert Streiter ungefähr ſind im Heil⸗de⸗Boeuf und in den anliegenden älen verſammelt; zwei⸗ bis dreihundert National⸗ garden ſind in den Höfen und im Garten zerſtreut; fünf⸗ zehnhundert Schweizer endlich, welche die wahre Stärke des Schloſſes bilden, haben ihre verſchiedenen Poſten beſetzt, und ſind unter dem großen Veſtibule und am Fuße der Treppen, deren Vertheidigung ihnen obliegt, aufgeſtellt.“ „Nun, mein Herr,“ ſagte die Königin,„alle dieſe Maßregeln beruhigen Sie nicht?“ „Nichts beruhigt mich, Madame, wenn es ſich um das Heil Eurer Majeſtät handelt,“ erwiederte Charny. „Ihre Anſicht iſt alſo immer noch für die Flucht?“


