Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Namen Conſeileabinet bekannte Zimmer begaben, wo nach der Verabredung die königliche Familie die Nacht zubringen ſollte, um die Berichte zu hören, nahm die Königin den König auf die Seite und wollte ihn fort⸗ ziehen. Wohin führen Sie mich, Madame? fragte der önig.

In mein Zimmer... Wollen Sie nicht das Bruſtſtück anlegen, das Sie am 14. Juli trugen, Sire?

Madame, erwiederte der König,das war gut, um mich vor der Kugel oder dem Dolche eines Mörders am Tage einer Ceremonie oder eines Complotts zu be⸗ wahren; doch an einem Tage des Kampfes, an einem Tage, wo meine Freunde ſich für mich bloßſtellen, wäre es eine Feigheit, würde ich mich nicht wie meine Freunde bloßſtellen.

Wonach der König die Königin verließ, um in ſein Gemach zurückzukehren und ſich mit ſeinem Beichtvater einzuſchließen.

Die Königin begab ſich ins Conſeilcabinet zu Ma⸗ dame Eliſabeth und Frau von Lamballe.

Was macht der König? fragte Frau von Lamballe.

Er beichtet, antwortete die Königin mit einem Ausdrucke, der ſich nicht beſchreiben läßt.

In dieſer Secunde öffnete man die Thüre, und Herr von Charny erſchien.

Er war bleich, doch vollkommen ruhig.

Kann man den König ſprechen? ſagte er zur Königin, indem er ſich verbengte.

Für den Augenblick, mein Herr, bin ich der Kö⸗ erwiederte Marie Antvinette.

Charny wußte das beſſer als irgend Jemand; nichtsdeſtoweniger beharrte er.

Sie können zum König hinaufgehen, ſagte die Königin;doch Sie ſtören ihn ſehr, das ſchwöre ich Ihnen.

nig,

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