Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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votirt; ſie haben jede drei Commiſſäre ernannt, um ſich auf der Commune zu verſammeln und das Vaterkand zu retten.

Das Vaterland retten? verſetzte Camille den Kopf ſchüttelnd;das iſt ſehr unbeſtimmt.

Ja, doch es iſt zugleich wohl verſtanden.

Und Marat? und Robespierre?

Man hat natürlich weder den Einen, noch den Andern geſehen. Der Eine hat ſich auf ſeinem Boden verborgen, der Andere in ſeinem Keller. Iſt die Sache beendigt, ſo wird man den Einen als ein Wieſel, den Andern als eine Nachteule wiedererſcheinen ſehen.

Und Pétion?

Ah! ſehr fein wäre derjenige, welcher ſagen könnte, für wen er iſt. Am 4. hat er den Krieg dem Schloſſe erklärt; am 8. hat er das Departement benach⸗ richtet, er ſtehe nicht mehr für die Sicherheit des Kö⸗ nigs; dieſen Morgen hat er die Aufſtellung der Natio⸗ nalgarden auf dem Carrouſel beantragt; heute Abend hat er vom Departement zwanzigtanſend Franken ver⸗ langt, um die Marſeiller wegzuſchicken.

Er will den Hof einſchläfern, ſagte Camille Des⸗ moulins.

Ich glaube es auch, erwiederte Danton.

In dieſem Augenblicke trat ein neues Paar ein: das waren Herr und Madame Robert.

Mam erinnert ſich, daß Madame Robert(Fräulein von Kéralio) am 17. Juli 1791 auf dem Altare des Vaterlands die bekannte Petition dictirte, die ihr Mann ſchrieb.

Ganz das Gegentheil von den beiden anderen Paaren, wo die Männer den Frauen überlegen waren, war hier die Frau dem Manne überlegen.

Robert war ein dicker Mann von fünfunddreißig bis vierzig Jahren, Mitglied des Clubbs der Cordeliers, mit mehr Patriotismus als Talent, ohne irgend eine