Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 27.-33. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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heit ein, wie das von Condorcet, von Cabanis berei⸗ tetes Gift.

Beim Anfange des Abendbrodes hatte Camille, da er kaum mehr Hoffnung hegte, als Barbaroux, ſein Glas aufhebend, um nicht von Lucile verſtanden zu werden, geſagt:

Edamus et bibamus; cras enim moriemur

Lucile hatte aber verſtanden und erwiedert:

Gut! warum eine Sprache ſprechen, die ich nicht verſtehe? Ich errathe wohl, was Du da ſagſt, Ca⸗ mille! ſei ruhig, ich bin es nicht, die Dich verhindern wird, Deine Sendung zu vollbringen.

Und auf dieſe Verſicherung hatte man frei und laut geſprochen.

Fréron war der Entſchloſſenſte von Allen: man wußte, daß er eine Frau hoffnungslos liebte, obſchon man nicht wußte, wer dieſe Frau war. Seine Ver⸗ zweiflung beim Tode von Lucile offenbarte dieſes un⸗ ſelige Geheimniß.

Und Du, Fréron, fragte ihn Camille,haſt Du Gift?

Ah! ich, antwortete er,wenn es uns morgen nicht glückt, ſo laſſe ich mich tödten! Ich bin des Le⸗ bens ſo müde, daß ich nur einen Vorwand ſuche, um mich davon zu befreien.

Rebecqui war derjenige, welcher die beſte Hoffnung für das Reſultat des Kampfes hatte.

Ich kenne meine Marſeiller, ſagte erzich habe ſie mit eigener Hand gewählt; ich bin ihrer ſicher vom Erſten bis zum Letzten; nicht Einer wird zurückweichen!

Nach dem Abendbrode machte man den Vorſchlag, zu Danton zu gehen.

*) Laßt uns eſſen und trinken, denn morgen werden wir

ſterben.