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laſſen, und durch deſſen Geliebte, eine Garderobe⸗Dame, die Abreiſe Bailly angezeigt worden war, Herr von Gon⸗ vion hatte erklärt, erverweigere jede Verantwortlichkeit, wenn eine andere Fran, als Frau von Rochereul,— dies war, wie man ſich erinnert, der Name der Garderobe⸗Dame,— das Recht, bei der Königin einzutreten, habe.
Dem zu Folge hatte er unten an der zu den könig⸗ lichen Gemächern führenden Treppe das Portrait von Frau von Rocherenl aufſtellen laſſen, damit die Schild⸗ wache, die Identität jeder Perſon, welche erſcheinen ſollte, beſtätigend keiner andern Frau den Eintritt erlaubte.
Die Königin wurde von dieſem Befehle unterrichtet; ſie ging ſogleich zum König und beklagte ſich bei ihm.
er König konnte nicht daran glauben: er ſchickte unten an die Treppe, um ſich der Thatſache zu verſichern; es verhielt ſich wirklich ſo. Der König ließ Herrn von Lafayette rufen und forderte von ihm die Entfernung dieſes Portraits.
Das Portrait wurde entfernt, und die gewöhnlichen der Königin nahmen ihren Dienſt bei ihr wie⸗ der auf.
Doch an der Stelle dieſer demüthigenden Anord⸗ nung, war eine nicht minder verletzende Vorſichtsmaß⸗ regel beſchloſſen worden: die Bataillon⸗Chefs, welche gewöhnlich in dem dem Schlafzimmer der Königin vor⸗ hergehenden Salon, genannt das große Cabinet, ſta⸗ tionirten, hatten den Befehl, die Thüre beſtändig offen zu laſſen, um die Augen immer auf der königlichen Familie zu haben.
Eines Tages wagte es der König, dieſe Thüre zu⸗ zumachen.
Sogleich öffnete ſie der Officier wieder.
Einen Angenblick nachher machte ſie der König wieder zu.
Doch der Officier öffnete ſie aufs Neue und ſagte:


