20
nach dem Marais begibt, um ihm ein Aſyl bei ihr an⸗
zubieten, verlaſſen wir Robespierre, der in Sicherheit laſ iſt, in der Mitte der trefflichen Familie Duplay, aus die welcher er die ſeinige machen wird, um im Gefolge des vio Doctor Gilbert in die Tuilerien einzutreten. ein
Auch diesmal wartet die Königin; da es aber nicht wi Barnave iſt, den ſie erwartet, ſo iſt ſie nicht im Entreſol da von Madame Campan, ſondern bei ſich, nicht ſtehend, die Hand an einer Thürklinke, ſondern ſitzend in einem lich Fauteuil, den Kopf in ihrer Hand. Fr
Sie erwartet Weber, den ſie nach dem Marsfelde wa geſchickt, und der von den Anhöhen von Chaillot herab beſ Alles geſehen hat.
Um gegen die Königin gerecht zu ſein, und damit ſie man den Haß wohl begreife, welchen ſie, wie man be⸗ De hauptete, gegen die Franzoſen hegte, und den man i an ſo ſehr vorgeworfen, wollen wir, nachdem wir erzählt, ha⸗ ver ben was ſie auf ihrer Reiſe von Varennes gelitten, ſagen⸗ was ſie ſeit ihrer Rückkehr gelitten hat. for
Ein Geſchichtſchreiber könnte parteiiſch ſein; wir ſind nur Romanendichter: die Parteilichkeit iſt uns nicht Fre erlaubt. der
RNachdem der König und die Königin in Verhaft genommen worden ſind, hat das Volk nur eine Ider⸗ da ſie ein erſtes Mal geflohen, ſo könnten ſie auch reg ein zweites Mal fliehen, und dieſes zweite Mal die Gränz. gen erreichen. her
Die Königin beſonders wurde für eine Zauberi tior gehalten, welche, wie Medea, im Stande, durch ei zu Fenſter auf einem von zwei Drachen gezogenen Wagel Fa zu entfliegen.
Dieſe Ideen hatten nicht nur Curs unter den öun Volke; ſie fanden ſeibſt bei den mit der Bewachung vol Marie Antvinette beauftragten Officieren Glauben.„
Herr von Gonvion, der ſie bei der Flucht nat wie
Varennes zwiſchen ſeinen Händen hatte durchſchlüpfe


