Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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natiſcher:es lebe Robespierre! Wenn man durchaus einen König braucht, warum ſollte er es nicht ſein?

O großer Shakeſpeare!Cäſar iſt todt: ſein Mör⸗ der werde zum Cäſar gemacht!

Wenn je ein Menſch ſeine Volksbeliebtheit verfluchte, ſo war es ſccherlich Robespierre in dieſem Angenblicke.

Ein ungeheurer Kreis bildete ſich um ihn: es han⸗ delte ſich darum, ihn im Triumphe zu tragen!

Er warf über ſeine Brille einen erſchrockenen Blick nach rechts und nach links, um eine offene Thüre, einen dunklen Gang zu ſuchen, wohin er fliehen, wo er ſich verbergen könnte.

Gerade in dieſem Momente fühlte er, daß man ihn beim Arme faßte und raſch auf die Seite zog, während mit freundſchaftlichem Ausdrucke eine Stimme leiſe zu ihm ſagte:

Kommen Sie!

Robespierre gab dem Impulſe nach, ließ ſich gehen, ſah eine Thüre hinter ſich ſchließen und befand ſich in der Bude eines Schreiners.

Dieſer Schreiner war ein Mann von ungefähr zwei⸗ undvierzig bis fünfundvierzig Jahren; ſeine Frau war bei ihm; in einem Zimmer im Hintergrunde richteten zwei ſchöne Mädchen, das eine von fünfzehn, das andere von achtzehn Jahren, das Abendbrod der Familie zu.

Robespierre war ſehr bleich und ſchien nahe daran, in Ohnmacht zu fallen.

Leonore, ſagte der Schreiner,ein Glas Waſſer!

Leonore, die älteſte Tochter des Schreiners, näherte ſich ganz zitternd mit einem Glaſe Waſſer in der Hand.

Vielleicht berührten die Lippen des ſtrengen Tribuns die Finger von Mademoiſelle Duplay.

Denn Robespierre befand ſich beim Schreiner

Während Madame Roland, welche die Gefahr kennt,

iel ſi die er läuft, und ſich dieſelbe übertreibt, vergebens ſich