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CIX. Vach der Metzelei.
Kehren wir nach Paris zurück und ſehen wir ein wenig, was hier vorging.
Paris hatte den Lärmen des Gewehrfeners gehört, es hatte gebebt. Paris wußte noch nicht vollkommen, wer Recht oder wer Unrecht hatte; doch es fühlte, daß es eine Wunde erhalten, und daß durch dieſe Wunde das Blut floß.
Robespierre hielt ſich in Permanenz bei den Jaco⸗ binern, wie ein Gouverneur in ſeiner Feſtung; hier war er wahrhaft mächtig. Doch für den Augenblick war die Volkscitadelle aufgebrochen, und Jedermann konnte durch
die Breſche eingehen, welche ſich zurückziehend Barnave,
Duport und Lameth gemacht hatten.
Die Jacobiner ſchickten Einen der Ihrigen auf Er⸗ kundigung aus.
Was ihre Rachbarn die Feuillants betrifft, ſo hat⸗ ten ſie nicht nöthig, zu ſchicken: ſie waren Stunde für Stunde, Minute für Minute unterrichtet. Es wurde ihre Partie geſpielt, und ſie hatten ſie gewonnen.
Der Abgeſandte der Jacobiner kam nach Verlauf von zehn Minuten zurück. Er war den Flüchtlingen be⸗ gegnet, und ſie hatten ihm die furchtbare Nachricht zu⸗ geſchleudert:
„Lafayette und Bailly erwürgen das Volk.“
Richt Jedermann hatte die verzweifelten Schreie von Bailly hören können; nicht Jedermann hatte können


